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Vom 19.-20.06.2026 fand der 64. Oö. Landes-Wasserwehrleistungsbewerb auf der Donau in Ottensheim statt. Von unserer Wehr starteten 9 Zillenbesatzungen.
Zwei Tage lang stand die Donau in Ottensheim ganz im Zeichen des Feuerwehr-Wasserdienstes. Beim 64. Oö. Landes-Wasserwehrleistungsbewerb stellten mehr als 1.300 Zillenbesatzungen, davon 494 Bronze, 375 Silber und 441 im Einer, eindrucksvoll ihr Können unter Beweis. Insgesamt nahmen 542 Feuerwehren aus Oberösterreich sowie 97 Gästefeuerwehren aus Niederösterreich, Salzburg, Steiermak und dem Burgenland an der Veranstaltung teil. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher verfolgten das Bewerbsgeschehen entlang der Donau.
Bei hochsommerlichen Temperaturen bot die Donau den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwar ruhige Wasserverhältnisse, dennoch verlangte die Bewerbsstrecke den Zillenbesatzungen höchste Konzentration ab. Besonders das präzise Anfahren und Läuten der Glocke am oberen Ende der Strecke erwies sich einmal mehr als entscheidende Herausforderung. Zahlreiche fehlerfreie Fahrten und beeindruckende Leistungen zeigten das hohe Ausbildungsniveau des Feuerwehr-Wasserdienstes.
Der Landes-Wasserwehrleistungsbewerb hat einmal mehr gezeigt, mit welchem Engagement und welcher Professionalität unsere Feuerwehren ihre Aufgaben erfüllen. Hinter den gezeigten Leistungen stehen unzählige Stunden an Ausbildung, Training und Vorbereitung. Dazu gratuliere ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr herzlich. Entscheidend ist aber: Geübt wird nicht nur für den Bewerb, sondern vor allem für den Ernstfall. Gerade bei Hochwasser und Unwettern zählt jede Sekunde. Mit ihrem Einsatz leisten unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen in Oberösterreich.
Für einen reibungslosen Ablauf sorgten rund 80 Bewerterinnen und Bewerter, die entlang der gesamten Bewerbsstrecke im Einsatz standen. Zu ihren Aufgaben zählten der Streckenaufbau, die Zeitmessung, die Bewertung der Fahrten sowie die Datenverarbeitung. Ihr Engagement bildete die Grundlage für eine professionelle und faire Durchführung des Bewerbes.
Unter der Leitung der Landesbewerbsleitung Wasserdienst mit BR d.F. Walter Heubusch, ABI d.F. Bernhard Wotschitzky und ABI d.F. Stefan Dierneder wurde die Veranstaltung gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Ottensheim als austragender Feuerwehr organisiert. Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten dafür, dass die Bewerbsteilnehmer optimale Bedingungen vorfanden.
Die Leistungen beim Landes-Wasserwehrleistungsbewerb zeigen eindrucksvoll, wie viel Können, Disziplin und Teamgeist in unseren Feuerwehren steckt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trainieren dabei genau jene Fertigkeiten, die im Einsatzfall auf unseren Gewässern und bei Hochwasser von entscheidender Bedeutung sind. Dieses besondere Engagement macht mich stolz und ist ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung.
Den feierlichen Abschluss bildete die Schlussveranstaltung, an der unter anderem Landesrätin Michaela Langer-Weninger sowie Feuerwehrpräsident Robert Mayer teilnahmen. In ihren Ansprachen wurde die große Bedeutung des Feuerwehr-Wasserdienstes für die Sicherheit der Bevölkerung hervorgehoben. Die hohe Teilnehmerzahl sei ein sichtbares Zeichen für den Stellenwert dieser Spezialdisziplin innerhalb der Feuerwehren. Gerade die Erfahrungen vergangener Hochwasserereignisse würden zeigen, wie wichtig eine fundierte Ausbildung und regelmäßiges Training seien. Nach dem bewährten Grundsatz „Trainieren in Friedenszeiten, um im Einsatzfall bestmöglich helfen zu können“ leisten die Feuerwehrmitglieder damit einen wesentlichen Beitrag zur Einsatzbereitschaft im Katastrophenschutz.