Rauchwarnmelder

 

Worin liegt die Gefahr bei Bränden?

Die wenigsten Personen verbrennen. Die meisten sterben an den Folgen einer Rauchgasvergiftung. Gerade durch die Verwendung vieler Kunststoffe wird Brandrauch zu einem Cocktail an giftigen Brandgasen. Bereits einmaliges Einatmen kann daher tödlich sein.
Ganz gefährlich sind Brände in der Nacht. Wenn der Mensch schläft, arbeitet auch der Geruchssinn nicht und man nimmt den Brandgeruch nicht wahr.

Wie hilft der Rauchwarnmelder?

Rauchmelder, richtig angebracht, überwachen auch in der Nacht den Zustand der Luft. Wird Rauch erkannt, erklingt ein schriller Pfeifton, der selbst tief schlafende Personen aufweckt.

Richtiges Anbringen von Rauchwarnmeldern

Rauchwarnmelder sollen an der Decke in die Raummitte montiert werden.

In Wohngebäuden, die nach dem 1. Juli 2013 eine Baugenehmigung erhalten haben, sind in allen Aufenthaltsräumen Rauchwarnmelder verpflichtend zu montieren. Dementsprechend sollten aber auch ältere Gebäude so abgesichert werden.

Neben den klassischen Aufenthaltsräumen wie

  • Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer

sollte man aber auch auf folgende Räume nicht vergessen:

  • Flur und Stiegenhaus
  • Hobbyräumen, Werkstätten
  • Dachboden
  • Heizungskeller

Um Fehlalarme zu vermeiden, sollten Rauchwarnmelder nicht in Räumen verwendet werden, in denen Wasserdampf oder eine hohe Staubbelastung vorkommen kann.

Empfohlene Art von Rauchwarnmelder

Rauchwarnmelder mit Batteriebetrieb funktionieren auch bei Stromausfall. Sie erkennen auch, wenn der Strom in der Batterie zu ende geht und zeigen das durch einen Warnsignal an.

Beispiel für einen Rauchwarnmelder